27. Sept - 06. Okt


Awards und Jurys

Douglas-Sirk-Preis

Der renommierte Preis geht jedes Jahr an eine Persönlichkeit, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat. Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Filmgrößen wie Isabelle Huppert, Clint Eastwood, Stephen Frears, Jodie Foster, die dänische Produktionsfirma Zentropa Productions, Peter Weir, Jim Jarmusch, Wong Kar-wai, Majid Majidi, Aki Kaurismäki, François Ozon, Gérard Depardieu, David Cronenberg und Atom Egoyan, die den vom Hamburger Designer Georg Plum entworfenen und gestalteten Kristall bekamen.
2011 wurde der deutsche Regisseur Andreas Dresen und sein Produzent Peter Rommel mit dem Douglas-Sirk-Preis geehrt.

Preis der Hamburger Filmkritik

Die Nachrichtenmagazine ‚Der Spiegel’ und ‚Stern’, die Tageszeitung ‚Hamburger Abendblatt’ und der Radiosender ‚NDR 90,3’ vergeben diesen Preis seit 2004 an einen Film, der sich durch einen originellen Blick auf die Gegenwart auszeichnet. Die Spannbreite der Filme zieht sich von internationalen Großproduktionen bis zu deutschen Low-Budget-Produktionen, die alle im Hauptprogramm von Filmfest Hamburg gezeigt werden.
Preisträger 2011: „Take Shelter“. Regie und Drehbuch: Jeff Nichols, USA.

Foreign Press Award

Zum ersten Mal haben 2009 vier Vertreter des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland (VAP e.V.) einen eigenen Preis verliehen: Den Foreign Press Award. Die zwölf für den Foreign Press Award nominierten Filme stellen sich auch dem Wettbewerb um den Preis der Hamburger Filmkritik.
Preisträger 2011: „The Art of Love“. Regie und Drehbuch: Emmanuel Mouret, Frankreich.

TV Produzentenpreis

Dieser Preis wird in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kulturbehörde vergeben, die das Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro bereitstellt. Nominiert sind Spielfile aus der Sektion „16:9“. Der Preisträger ist die Produktionsfirma des Gewinnerfilms. Das Preisgeld ist zweckgebunden an die Umsetzung eines Filmprojekts bei einem Hamburger Dienstleister aus dem Produktions- oder Postproduktionsbereich. Das Preisgeld ist innerhalb von 24 Monaten, vom Tag der Verleihung an gerechnet, zu verwenden.
Eine dreiköpfige Fachjury sichtet die Wettbewerbsfilme und wählt den besten TV Spielfilm.
Preisträger 2011: d.i.e. film GmbH (Produzent: Ulrich Aselmann) für den Film „Tödlicher Rausch. Regie: Johannes Fabrick, Deutschland.

Montblanc Drehbuch Preis

Gemeinsam mit dem Hamburger Traditionsunternehmen Montblanc vergibt Filmfest Hamburg den mit 10.000 Euro dotierten Montblanc Drehbuchpreis. Der Preis wird in der Sektion „Nordlichter“ vergeben. Diese Sektion präsentiert Filme, in denen „Nordlichter“ und der Norden eine Rolle spielen und/oder die im Norden gedreht wurden. Alle Spielfilme, die für die Sektion „Nordlichter“ ausgewählt werden, nehmen am Wettbewerb um den Montblanc Drehbuchpreis teil.
Preisträger 2011: Marnie Blok für ihr Drehbuch zu dem Film „Simon“, Schweden/Deutschland.

Art Cinema Award

Auch 2011 wird der 1969 eingerichtete Art Cinema Award des internationalen Verbands der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.) bei Filmfest Hamburg vergeben. Nominiert werden können Filme, die einen deutschen Verleih haben. Das große Netzwerk des Verbands unterstützt die Distribution des Gewinnerfilms europaweit. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein begleitet den Preis mit einer Summe von 5.000 Euro und fördert damit PR-Maßnahmen des deutschen Verleihs.
Preisträger 2011: „Monsieur Lazhar“. Regie und Drehbuch: Philippe Falardeau, Kanada.

Die Elfe

Seit 2008  wird „Die Elfe“ vergeben, ein Preis, der von einer der führenden Werbefilmproduktionen Europas, der Neue Sentimental Film Hamburg GmbH (NSF), ausgelobt wird. NSF Hamburg-Geschäftsführerin Sabine Lippert betont: „Der Nachwuchspreis in Gestalt einer Elfe ist das Sinnbild für die Träume der Nachwuchsregisseure und gleichzeitig Bestandteil des Logos unserer Produktionsfirma.“ Der Nachwuchspreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Preisträger 2011: „Avé“. Regie und Drehbuch: Konstantin Bojanov, Bulgarien.

Häagen-Dazs Publikumspreis

Wir wollen es wissen: Welcher europäische Box-Office-Hit ist der beste? Die Zuschauer entscheiden selbst per Stimmzettel, welcher der teilnehmenden Filme der Sektion „Eurovisuell“ zum Siegerfilm prämiert werden soll.
Preisträger 2011: „King of Devil´s Island. Regie: Marius Holst, Norwegen.

Michel

Die Zieglerfilm Köln GmbH stiftete und vergab letztes Jahr den Michel Award beim 8. Michel Kinder- & JugendFilmfest von Filmfest Hamburg 2010. Das Preisgeld für den besten Kinder- und Jugendfilm betrug 5.000 Euro. Eine Kinder- und Jugendjury wählte unter allen gezeigten Filmen des internationalen Wettbewerbs von Michel Kinder- und JugendFilmfest ihren Favoriten.
Preisträger 2011: „Ewiges Leben. Regie und Drehbuch: Gustavo Ron, Großbritannien/Spanien.